
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Herzlich willkommen auf den Internet-Seiten des VDS-Saar! Sie finden hier Informationen über unsere Verbandsarbeit, unsere Ensembles und die Fortbildungen, bei deren Durchführung wir neben dem LPM, ILF u.a. stark engagiert sind. Rufen Sie die Sitemap auf, um sich schnell zu orientieren und schauen Sie in unsere einzelnen Kooperationsangebote (Saarländischer Rundfunk, Saarländisches Staatstheater).
Wir wünschen allen Kolleginnen und Kollegen einen guten Start ins neue Schuljahr!
Aktuelles aus dem Bereich Gymnasium ...
Fragen zur Organisation der kommenden Hauptphase der Oberstufe (Kombi-Jahrgang G9/G8) klärt vielleicht die Broschüre des Kultusministeriums "Weg zum ABI - Gymnasiale Oberstufe".
Dateigröße 881 KB; Download-Möglichkeit unter www.saarland.de/4522.htm
WICHTIG: Diese Datei ist nicht zu verwechseln mit der Info-Datei zur GOS (Gymnasiale Oberstufe Saar)!
ZUKUNFT DER MUSIKBERUFE
Unsere Bedenken, dass die musikalische Ausbildung in der saarländischen GOS (Gymnasiale Oberstufe Saar) zumindest beibehalten werden müsste, erhalten mit der Rheinsberger Erklärung zur Zukunft der Musikberufe eine klare Bestätigung. Hier folgt die Zusammenfassung von der Seite www.zukunft-der-musikberufe.de, den gesamten Text können Sie dort als PDF-Datei herunterladen.
[Hervorhebungen im Text: V. Haab]
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Rheinsberger Erklärung zur Zukunft der Musikberufe
Der Wert der Kreativität wird in der Wissensgesellschaft immer mehr an Bedeutung gewinnen. Den Creative Industries kommt dabei die entscheidende Schlüsselrolle zu. Musik erhält in diesem Zusammenhang besondere gesellschaftliche Relevanz für die Bildung in allen Bereichen der Gesellschaft, für die soziale Integration und für die Wirtschaft: primär im genuinen Musikbereich, sekundär in den damit vernetzten Wirtschaftsbereichen.
Neu entstehende Berufsprofile verlangen neue Ausbildungsprofile und Curricula, die von den Hochschulen in Kommunikation und Koordination mit der Berufspraxis in einem permanenten Anpassungsprozess entwickelt werden müssen. Die Vernetzung mit dem qualifizierten Weiterbildungsbereich ist systematisch zu bedenken und zu suchen.
Strategische Partnerschaften zwischen den relevanten öffentlichen und privaten Institutionen am Musikmarkt und im Musikleben müssen verstärkt realisiert und gefördert werden.
Grundlegende Veränderungen der demographischen Situation und die Auswirkungen der Digitalisierung auf weltweiter Basis führen zu einem wesentlich größeren Wettbewerbs- und Kostendruck.
Künstlerische Berufsausbildungen müssen durch obligatorische Module des Selbstmanagements und durch Kenntnisse der Marktmechanismen ergänzt werden.
Die Musikhochschulen sind aufgefordert, Qualifikation und Zugangschancen von Studienbewerbern aus Deutschland zu verbessern.
Die Potentiale des Musikmarktes und die Größe der Musikwirtschaft mit rund 300.000 Arbeitsplätzen fordern eine proaktive Wirtschaftspolitik heraus.
Das Maß der musikalischen Bildung in Deutschland bestimmt den Erfolg der Musikwirtschaft.
Grundlagen für den Fortbestand Deutschlands als Musikland sind
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der Erhalt der Orchester und Musiktheater sowie die Förderung freier Musikangebote, |
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die Stärkung des gesellschaftlichen Wertes von Musik, |
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der Erhalt und bedarfsgerechte Ausbau einer auf Kontinuität ausgerichteten musikalischen Bildung vom Kindergarten bis zum Berufseinstieg und in allen Lebensaltern, |
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der Erhalt der kirchenmusikalisch-kulturellen Arbeit, |
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die Sicherung des Wertes der Kreativität, |
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die Sicherung des Urheber- und Leistungsschutzes, |
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der Erhalt und die Unterstützung des weltweit singulären Engagements der Zivilgesellschaft für das Musikleben. |
Rheinsberg, 11. März 2007
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