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Liebe Kolleginnen und Kollegen! 

 

Herzlich willkommen auf den Internet-Seiten des VDS-Saar!

Wir hoffen, dass Sie dem VDS-Saar immer mal wieder über die Schulter schauen, damit Sie sehen, was im Verband für Sie getan wird.

Eine Nachlese vom Tag der Schulmusik finden Sie im entsprechenden Ordner - auch eine Auswahl aus vielen schönen Bildern, die über den Tag gemacht wurden.
Schauen Sie mal rein - es lohnt sich!


! Aktuell !

 

Eva Molter ist neue "Landesbeauftragte SCHULEN MUSIZIEREN" im VDS-Saar

 

Der VDS-Saar freut sich, Frau EVA MOLTER für das Amt der "Landesbeauftragten SCHULEN MUSIZIEREN" gewonnen zu haben. Sie tritt die Nachfolge von Thorsten Gand an, der aus beruflichen Gründen diese Funktion aufgeben musste.

Wir vom Vorstand des VDS-Saar werden Frau Molter nach Kräften unterstützen und wünschen ihr ein gutes Händchen und viel Erfolg!

Gleichzeitig bedanken wir uns ganz herzlich bei THORSTEN GAND für sein großes Engagement als LANDESBEAUFTRAGTER. Viel Erfolg am SST in SB!

 


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 25. März 2010 findet in der Hochschule für Musik, Saarbrücken,

erstmals ein sog.

Bläserklassentag 

(auch als Lehrerfortbildung)

statt, auf den ich Sie heute aufmerksam machen möchte.
Weitere Infos im Rahmen unseres Fortbildungsangebots!


Vormerken!

"Tage der Musik"
17.-21. Juni 2010
Schirmherr: Bundespräsident Horst Köhler
angedacht: eventuell wird der alle zwei Jahre stattfindende saarländische "Tag der Schulmusik" hier integriert.
unser Schwerpunkt könnte sein: "Musik an Förderschulen"


Thorsten Gand

Rückblick auf die 15.  Bundesbegegnung „Schulen musizieren“ in Hamburg

In meiner Funktion als Landesbeauftragter besuchte ich vom 4. – 6. Juni 2009 die Bundesbegegnung „Schulen musizieren“ in Hamburg. Neben den Ensembles der 16 Bundesländer waren auch zwei Ensembles aus dem Partnerland Lettland zu Gast.
Hamburg präsentierte sich mit dem typischen „Hamburger Wetter“: nicht richtig kalt aber auch nicht warm, mal Sonne, mal Regen und vor allem windig. Doch dies machte den teilnehmenden Ensembles selbst auf der Open-Air Bühne an den Landungsbrücken nur wenig zu schaffen. Auch die anderen Spielstätten der großen Begegnungskonzerte, wie beispielsweise die Hauptkirche St. Petri, das Schauspielhaus und die Fabrik, waren allesamt passend ausgewählt und boten den darbietenden Gruppen einen optimalen Rahmen.
Wie schon auf der letzten Bundesbegegnung 2007 in Zwickau war ich auch in Hamburg von der musikalischen Qualität vieler Ensembles stark beeindruckt. Zu nennen ist hier beispielsweise der Chor der Jugenddorf-Christophorusschule aus Versmold (NRW), der sich auf derart hohem Niveau präsentierte, dass die gezeigte Leistung für mich als Musiklehrer nicht nachvollziehbar war. Dass die Schüler dieser Schule sechs Stunden Chorgesang mit zusätzlicher Stimmbildung pro Woche erhalten, relativierte dies nachträglich – dennoch blieb die Leistung famos. Kindgerechter und schultypischer, dabei aber nicht minder beeindruckend präsentierten sich verschiedene Ensembles aus dem Grundschulbereich, wie beispielsweise das Orchester einer Grundschule aus Schwerin, in dem vom Orff-Instrumentarium über Perkussionsinstrumente bis hin zur kleinen sinfonischen Besetzung nahezu jedes herkömmliche nichtelektrische Instrument eingesetzt und mit enormer Spielfreude und erstaunlicher Selbstsicherheit vor hunderten von Zuschauen musiziert wurde.
 Auch unser saarländisches Ensemble gehörte, - zugegeben: aus meiner vielleicht nicht ganz neutralen Sicht - zu den musikalischen Höhepunkten der Bundesbegegnung. Mit ihren typischen südamerikanischen Outfits heizten die „Drumlins“ der beiden Völklinger Gymnasien Marie-Luise-Kaschnitz und Albert-Einstein den Zuschauern dermaßen ein, dass kein Bein ruhig stehenblieb und jeder, ob am Alsteranleger, vor der Open Air-Bühne oder in der Fabrik im Samba-Rhythmus „groovte“. Manche Stücke steigerten sich dermaßen in Tempo und Dynamik, dass die Zuhörer ein ums andere Mal in Erwartung des finalen Abschlags von immer neuen rhythmischen Variationen überrascht und mitgerissen wurden. Einer der verantwortlichen Organisatoren kommentierte dementsprechend treffend einen Auftritt der „Drumlins“ mit dem Satz: „Ich wusste gar nicht, dass Rio im Saarland liegt“.
So schön die Konzerte, so beeindruckend die musikalische Qualität und die insgesamt gute und gelungene Organisation vor Ort waren – als Ort für eine Bundesbegegnung war die Weltstadt Hamburg meiner Ansicht nach doch zu groß. Konnte man in Zwickau vor zwei Jahren in jedem Schaufenster Plakate, in jeder Straße Schüler mit Plaketten der Bundesbegegnung und, überall verteilt in der Stadt und nicht zu überhören, Konzerte wahrnehmen, so war in Hamburg außerhalb der Veranstaltungen nichts, was auf die Bundesbegegnung hinwies. Selbst die Konzerte in der Innenstadt, zum Beispiel am Alsteranleger, erreichten vornehmlich das mitgereiste Publikum, das heißt die VDS-Vertreter und dazu bestenfalls stehengebliebene Touristen, denn gerade in der Innenstadt war von der Straßenkapelle bis hin zum Solo-Perkussionisten ohnehin an jeder Ecke Musik. Für Zwickau war die Bundesbegegnung eine Veranstaltung mit höchster Priorität und die politische „Prominenz“ konnte es sich nicht nehmen lassen persönlich anwesend zu sein. In Hamburg war die Bundesbegegnung nur eine von vielen zeitgleich stattfindenden Großveranstaltungen. So nahmen weder der erste Bürgermeister noch die zweite Bürgermeisterin noch die Kultursenatorin die Gelegenheit zur Eröffnung wahr. Da es ein Ziel der Bundesbegegnung ist, der Öffentlichkeit die Qualität musikalischer Schulensembles und damit auch des Musikunterrichts insgesamt zu präsentieren, muss man sich fragen, ob dieses Ziel in einer kleineren Stadt nicht eher erreicht wird – in Hamburg haben die Hamburger von den schönen Konzerten wohl kaum etwas mitbekommen.


Michael Gorius:

„Der Wilde Westen“
Schulkonzert der Deutschen Radio Philharmonie im Rahmen des Schulprojektes 2009

Groß ist das Interesse saarländischer Grundschulen, wenn es um klassische Musik geht. Schon deshalb nehmen sich die Musiker der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern (DRP) jedes Jahr eine ganze Woche Zeit für ihr Schulprojekt. 2.100 Schüler aus 17 verschiedenen Grundschulen kamen am Mittwoch, 1. Juli bzw. am Freitag, 3. Juli in den Großen Sendesaal auf dem Saarbrücker Halberg, um sich diesmal mit der DRP auf das Abenteuer „Der Wilde Westen“ einzulassen. Der amerikanische Dirigent Evan Christ und der Musikanimateur Klaus Brettschneider freuten sich auf große und kleine Cowboys und Squaws, zum Teil in Kostümen im Wildwest-Stil. Auf dem Programm standen legendäre klassische Musikwerke und Filmmelodien zum Thema „Der Wilde Westen“, die das junge Publikum zum Mitmachen einluden und durch kleine „Power-Point“-Präsentationen zusätzlich Vergnügen garantierten und das Verständnis dieser Musik sehr erleichterten. Natürlich durfte dabei der gefürchtete Revolverheld „Billy the Kid“ nicht fehlen! Und alle Kinder konnten diesmal sogar selber mitmachen: In den Schulen hatten die Musiklehrer/innen zuvor mit ihren Schüler/inne/n ein echtes Cowboylied einstudiert („Raw Hide“). Einige Schulen kamen sogar in den Genuss von Klassenworkshops. Hier haben DRP-Musiker ihre Instrumente vorgestellt, mit den Kindern zusammen Musik gemacht und so auf das bevorstehende Konzert vorbereitet.

Die Teilnahme am Schulprojekt der DRP (Lehrerworkshop, Unterrichtsmaterial, Klassenworkshop, Konzert) ist kostenlos. Im Anschluss an das kurzweilige einstündige Programm durften die interessierten Kinder auf der Bühne mit einem oder gar mehreren Musikinstrumenten unter Anleitung der DRP-Musiker/innen „auf Tuchfühlung“ gehen. Manch ein Kind hat auf diesem Wege zu einem nachfolgenden Instrumentalunterricht gefunden und dadurch seinen persönlichen Weg in die Musik eingeschlagen.

Alle Schulkonzerte waren auch in diesem Jahr im Voraus ausgebucht. Michael Gorius, im LPM zuständig für die Lehrerfortbildung, bietet hierzu jeweils zu Beginn des Schuljahres in Kooperation mit dem SR / DRP eine Infoveranstaltung im Rahmen der Lehrerfortbildung an, die mittlerweile großen Zuspruch erfährt.


Die
VDS-Hauspost
vom März 2009

Die aktuelle Hauspost ist richtig umfangreich geworden - kein Wunder! Wir haben nach 15 intensiven und erfolgreichen Jahren unter dem Vorsitz von Josef Thull einen STABWECHSEL in der Leitung des Verbandes Deutscher Schulmusiker, Landesverband Saar. Prof. Dr. Christian Rolle ist zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Rückschau und ein Blick in die Zukunft sind nur zwei von vielen interessanten Themen dieser neuen Hauspost.
Sie finden die HAUSPOST im Downloadbereich (2,1 MB).

 


Ganz aktuell hat unser Kollege M. Gorius dem VDS-Saar seine Übersicht über das Fortbildungsangebot zusammengestellt; er steht zu Fragen und Rückfragen gerne zur Verfügung. Sie finden in diesem umfangreichen Paket sicherlich das eine oder andere interessante Angebot. Und nicht zuletzt bieten Fortbildungen günstige Gelegenheiten, zu sehen und zu hören, was wie von wem in unserem Fünfziger-Land gemacht wird, sich auszutauschen, neue Anregungen zu bekommen ... Rufen sie den Ordner Newscenter und danach Fortbildungen auf.
Worauf warten Sie noch?

Darüber hinaus finden Sie hier Informationen über unsere Verbandsarbeit, unsere Ensembles und eben Fortbildungen (s.o.), bei deren Durchführung wir neben dem LPM, ILF u.a. stark engagiert sind. Rufen Sie die Sitemap auf, um sich schnell zu orientieren und schauen Sie in unsere einzelnen Kooperationsangebote (Saarländischer Rundfunk, Saarländisches Staatstheater).


Bild: Jugendliche im Konzert            SR und VDS-Saar

Die Zusammenarbeit mit dem SR geht auch mit der "Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern" unverändert weiter. Hinweise auf kurzfristige Fortbildungen und Konzerte (aktuell: "Musik für junge Ohren") finden Sie im Ordner SR.


 

Mit musikalischen Grüßen

Ihr
 V. Haab
Referent für Öffentlichkeitsarbeit
im VDS-Saar

Stand: 09.01.2010


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